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Thomas Bratzke
Inhaber Badwünsche
Warum ich auf der Seniorenmesse Sprockhövel 2026 dabei bin, hat mit einem einzigen Satz zu tun. „Ich traue mich morgens kaum noch, alleine unter die Dusche.“ Das sagte mir mal eine Kundin. Leise, fast beiläufig. Und genau dieser Satz ist einer der Gründe, warum ich zum ersten Mal am 25. April 2026 auf der Seniorenmesse in Sprockhövel sein werde.
Mein Name ist Thomas Bratzke, ich bin Inhaber von Badwünsche und Fliesenwünsche in Hagen. Ich plane und saniere Bäder. Und ich bin fest davon überzeugt, dass ein Badezimmer mehr verändern kann, als die meisten Menschen erahnen.
Alle zwei Jahre organisiert das Seniorenbüro der Stadt Sprockhövel eine Veranstaltung, die liebevoller und tiefer geht als eine klassische Messe. In der Glückauf-Halle in der Dresdener Straße 11 treffen sich Vereine, Hilfsanbieter, Pflegedienste, Beratungsstellen und engagierte Unternehmen aus der Region.
Öffnungszeit der Messe: 11 Uhr bis 16 Uhr
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist für Sie nicht nötig.
Die Messe richtet sich an ältere Menschen, an Angehörige und an alle, die sich mit den Themen Gesundheit, Sicherheit, Pflege und selbstständiges Leben im Alter beschäftigen. Bei der letzten Messe 2024 waren über 60 Aussteller vertreten. Es gab Vorträge, Mitmachaktionen und Beratungsangebote zu ganz unterschiedlichen Lebensbereichen. Von Vorsorgevollmacht über Bewegungsangebote bis hin zur Prävention gegen Betrugsmaschen.
Das Motto der Messe lautet „Aktiv älter werden in Sprockhövel“.
Und genau das trifft einen Punkt, der mir echt wichtig ist.
Ich hätte auch einfach eine Anzeige schalten können. Oder eine Postwurfsendung verteilen. Aber darum geht es mir nicht.
Wenn jemand merkt, dass der Einstieg in die Badewanne unsicherer wird. Wenn die Armaturen plötzlich schwer zu bedienen sind. Wenn das Bad, das jahrzehntelang funktioniert hat, zum Hindernis wird. Dann braucht dieser Mensch kein Hochglanzprospekt. Dann benötigt er jemanden, der zuhört.
Deshalb bin ich auf der Seniorenmesse in Sprockhövel dabei.
Ich möchte mit Menschen sprechen, für die Körperpflege schwieriger geworden ist. Mit Älteren, die merken, dass ihr Bad nicht mehr mitmacht. Mit Jüngeren, die nach einer Erkrankung oder Verletzung plötzlich vor ähnlichem stehen. Mit Angehörigen, die sich Sorgen um ihre Eltern machen. Die sich fragen, ob es Lösungen ohne Pflege-Look gibt. Die vielleicht zum ersten Mal darüber nachdenken, dass ihr jetziges Badezimmer nicht mehr richtig zu ihrem Leben passt.
Ich werde dabei sein, weil ich weiß, wie groß die Erleichterung sein kann, wenn jemand offen und ehrlich über dieses Thema spricht. Der auch Fragen zu Förderungsmöglichkeiten in Nordrhein-Westfalen direkt beantworten kann. Und weil ich in meiner Arbeit jeden Tag erlebe, wie viel ein barrierefreies Bad im Alltag verändert.
Nachtrag 01.05.2026: Lesen Sie auch meinen Artikel „So war die Seniorenmesse 2026 in Sprockhövel„.
Es gibt einen Moment, der meiner Arbeit eine andere Richtung gab. Nach dem Sturz meiner Mutter war das Bad kein schöner Raum mehr. Es wurde zu einem Ort, der jeden Tag Angst und Risiko bedeutete. Da habe ich für mich verstanden, wie schnell Selbstständigkeit verloren gehen kann. Binnen einer Sekunde wurde aus dem Alltag machtlose Unsicherheit.
Das war ein Einschnitt in meinem Leben, der mich tief geprägt hat. Ich habe 25 Jahre lang Fliesen gelegt. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich mehr will als Fliese an Fliese reihen. Ich wollte verstehen, wie ein Raum auf einen Menschen wirkt. Was ein Badezimmer auslösen kann, wenns wirklich passt.
Ich habe mich zum Badplaner weitergebildet. Habe mich mit barrierefreiem Bauen beschäftigt, mit Farbwirkung, mit Gerontotechnik. Nebst meinem Fliesenlegerbetrieb entstand Badwünsche. Ein Unternehmen, das Bäder nicht einfach umbaut. Es mit den Menschen, die es nutzen, gemeinsam plant.
Ein barrierefreies Bad soll sich wie Zuhause anfühlen. Ganz ohne Krankenhaus-Look. Es soll den Alltag leicht machen, Halt und Sicherheit geben.
Diese einen Momente, in denen jemand zum ersten Mal offen ausspricht, was ihn belastet. Wenn eine ältere Dame erzählt, dass sie Angst vor dem Fallen hat. Wenn ein Ehepaar zugibt, dass das tägliche Duschen zur Belastung geworden ist. In diesen Momenten geht es nicht um Fliesen oder Armaturen. Da geht es um Vertrauen.
Und genau dieses Vertrauen möchte ich mir auf der Seniorenmesse verdienen.
Die Seniorenmesse Sprockhövel 2026 findet am Samstag, dem 25. April, von 11 bis 16 Uhr statt. In der Glückauf-Halle und auf dem Außengelände werden zahlreiche Aussteller ihre Angebote zeigen. Besucher können sich frei bewegen, Informationen sammeln und Gespräche führen.
Ich werde dort vor Ort sein und freue mich auf jeden, der Fragen mitbringt.
Es geht auf der Messe nicht darum, sofort Entscheidungen zu treffen. Es geht darum, Möglichkeiten zu erkennen. Hemmschwellen abzubauen. Ins Gespräch zu kommen.

Ich glaube daran, dass ein Badezimmer nicht nur ein Funktionsraum ist. Es ist ein intimer Raum, an dem jeder Tag beginnt und endet. Wo man sich pflegt, wo man sich spürt, wo man allein mit sich ist. Wenn dieser Ort nicht mehr funktioniert, verändert das alles!
Die barrierefreie Badsanierung kann das wieder in Ordnung bringen. Mit einer bodengleichen Dusche, die leicht zugänglich ist. Mit rutschfesten Fliesen, die bei Nässe Halt geben. Mit Haltegriffen oder Sitzlösungen, die Sicherheit und Komfort schenken. Bei mir stehen die Menschen im Mittelpunkt.
Wenn Sie in Sprockhövel, anderen Städten des EN-Kreises oder unserer Umgebung leben und sich für das Thema interessieren: Kommen Sie bei mir am Stand auf einen Kaffee oder ein Erfrischungsgetränk vorbei. Ohne Druck, ohne Verpflichtung.
Einfach von Mensch zu Mensch.
Und wenn Sie vorab schon Fragen haben oder sich einen festen Gesprächstermin auf der Messe reservieren möchten: Schreiben Sie mir gerne über mein Kontaktformular. Dann nehme ich mir auf der Messe gezielt Zeit für Sie.
Ihr Thomas Bratzke